Die Besichtigung des „Phare de Cordouan“ ist etwas ganz Besonderes, er ist nämlich der einzige für die Öffentlichkeit zugängliche Leuchtturm, der mitten im Meer steht. Die Erreichbarkeit des Monuments hängt von den Gezeiten und vom Tidenhub ab, die sich täglich ändern.

Es ist Donnerstagmorgen, 9 Uhr, und wir steigen in Le Verdon an Bord des Bootes Bohème. 45 Minuten dauert die Fahrt mit der Fähre, um den majestätischen Leuchtturm zu erreichen.

 

 

EIn bisschen Geschichte...

Bitte treten Sie ein in das „Versailles“ der Meere!

Cordouan ist der älteste französische Leuchtturm, der noch aktiv ist. Seit 1862 ist er als historisches Monument klassifiziert, zur gleichen Zeit wie die Kathedrale Notre-Dame de Paris. Seine außergewöhnliche Architektur, Ergebnis seiner langen und bewegten Geschichte, hat Cordouan zu einem „Versailles der Meere“ gemacht - ein weltweit einzigartiger Leuchtturm, dessen Besichtigung nichts als Staunen hervorrufen kann!

Es ist der letzte Leuchtturm, der noch von seinen Wärtern bewohnt wird. Diese besonderen Kenner des Ortes öffnen Ihnen mit Freude die Pforten des Monuments, das manche Leute auch das Versailles der Meere nennen. Und es stimmt: das Auffällige an Cordouan ist die Schönheit der Gesteine und die Vielfältigkeit der Ornamente, besonders in der Kapelle, in der heute noch manchmal Hochzeiten und Taufen gefeiert werden.

Als besondere Liebhaber ihres Refugiums und stolz auf ihre Berufung helfen sie Ihnen, die einzigartige Magie des Ortes zu entdecken.

Stiefel an, Fischernetz auf die Kinderschultern, Eimer in die Hand und das Abenteuer kann losgehen!

Wir laufen ungefähr 15 Minuten, bevor wir die ersten Stufen des Leuchtturms erreichen. Er ist mehr als nur majestätisch, es ist wirklich beeindruckend, ein so schönes Gebäude mitten im Ozean zu sehen. Der Wärter erwartet uns bereits und klärt uns über die Geschichte und die Funktionsweise des Leuchtturms auf. Die Kinder tänzeln schon ungeduldig hin und her, sie wollen die 311 Stufen erklimmen.

Oben angekommen erwartet uns eine atemberaubende Aussicht. Wir können uns nur schwer vorstellen, wie es wohl für den Wärter sein mag, wenn er ganz alleine im Gebäude und von allen Seiten von Wasser umgeben ist. Wir genießen den Ort, seine Ruhe und die friedliche Umgebung und haben das Gefühl, einen ganz und gar einzigartigen Moment zu erleben... ist das etwa was man einen „moment océanesque“ nennt?

Nicht vergessen:​
  • Schuhe, die nass werden dürfen

  • Windjacke

  • Fernglas

  • Die Startzeiten und damit die der Gezeiten!