1. Tag: Gestern ist schon weit weg ...

Es ist schon lange her, daß ich nicht mehr anders geweckt wurde als vom Klingeln meines Weckers ... Die ersten Sonnenstrahlen, die durch das Fenster unser Gästezimmer fallen, erinnern mich sanft daran, daß wir dieses Wochenende alle Zeit der Welt haben! Noch dazu überrascht mein Schatz mich damit, daß er das Frühstück holt, damit wir es gemütlich im Bett einnehmen können …

Vor weniger als 24 Stunden haben wir noch auf dem Weg zum Flugplatz im Stau gesteckt. Unser Wirt hat uns nicht zuviel versprochen: dieses Wochenende bietet Ihnen Erholung pur! Auch wenn wir noch gar keinen richtigen Plan haben ...

10.30 Uhr: auf geht's nach Lacanau - ans Meer! 

Wir haben ganz leicht einen Fahrradverleih gefunden und diese erste, ziemlich kurze, Strecke bis zum Ozean läßt mich vermuten, daß wir unser Mietauto nicht allzu oft beanspruchen werden! Um diese Uhrzeit, noch dazu bei Ebbe, ist es schön ruhig - man könnte sich fast vorstellen, ganz allein unterwegs zu - es gibt nur ein paar Spaziergänger oben auf der Düne und einige Surfer weit draußen.

12 Uhr: Mittagspause in einem Restaurant an der Küste

Eine einfache und schmackhafte Küche, dazu den Ausblick aufs Wasser - das ist alles, was wir brauchen! Wir treffen unsere Wahl zwischen den Restaurants an der Uferpromenade: wir möchten wirklich den allerschönsten Blick, und uns viel Zeit nehmen können. 

Danach steigen wir wieder auf unsere Räder, für einen Ausflug, der den ganzen wunderbaren Nachmittag dauert. Auf dem Programm stehen 18 Kilometer Entspannung mit Waldlandschaften und unglaublichen Panoramenausblicken auf das Meer und den See. Typische Villenviertel und wilde kleine Buchten wechseln einander ab und bieten Gelegenheit zu Verschanufpausen mit Foto-Sessions.   

19 Uhr: Die letzten Sonnenstrahlen und ein wohlverdientes Abendessen  

Nach einer Erfrischungspause auf unserem Zimmer gehen wir noch einmal aus, um ein Abendessen bei Sonnenuntergang zu genießen - die perfekte Kombination! Der Eindruck, daß die Zeit stehenbleibt und nur uns gehört, ist uns neu - und äußerst angenehm!

2. Tag

Wir wachen wieder weit weg vom Alltag auf ... Ich bekomme eine Überraschung versprochen: wir werden irgendwo erwartet. Ich dachte nicht, daß ich heute morgen das Fahrrad brauchen würde, Aber die vier Kilometer, die uns vom Zentrum des Badeorts trennen, sind schnell geschafft. Bei unserer Ankunft wird mir die Überraschung enthüllt: ein Morgen ganz für uns im Spa, wo man uns nach allen Regeln der Kunst verwöhnt. Es gelingt mir sogar, während der Massage wegzudämmerrn...  

Nach diese totalen Entspannungspause holen wir unsere am Vortag bestellten Lunchpakete ab und gehen damit an den menschenleeren Strand am Ufer des Sees, um ein Picknick zu veranstalten, das uns an unsere Kindertage erinnert ... Wir fühlen uns hier so wohl, daß wir auch gleich ein Verdauungsschlaf beim sanften Rauschen der Wellen und dem Rascheln des Windes in den Zweigen über uns einlegen, das uns bis zum Ende des Nachmittags bringt. 

3.Tag: Morgen ist wieder ein Tag!

Wenn wir auch nur wenig Gepäck hatten - Koffer packen  ist der Moment, der das Ende des Urlaubs ankündigt. Da wir aber vor dem Rückflug noch ein wenig Zeit haben, hören wir auf den Rat unseres Pensionswirts und besichtigen ein Schloß des Médoc, das den Besuchern an diesem Wochenende  kostenlos offensteht. Die Verkostung erlaubt uns sogar, uns mit einigen Besuchern auszutauschen und gemeiname Interessen zu entdecken, die wir uns vor diesem Wochenende überhaupt nicht hätten vorstellen können.