Ich bin für eine Woche auf Urlaub auf dem Campingplatz Côte d’Argent d’Hourtin. Hourtin Plage ist ein bekannter Surf-Spot, der für seine Wellen berühmt ist. Es war schon immer mein Traum, das Surfen zu lernen! Trotzdem habe ich nie gewagt, es zu versuchen. Deshalb habe ich jetzt die Surfschule « Surfing Medoc » in der Hauptstraße von Hourtin Plage gewählt, um endlich den Test zu machen.  

Mein Lehrer heißt Pierre und war 2006 und 2007 Meister der Kategorie «Master» und erreichte den elften Platz der Weltmeisterschaft im Surf in Puerto Rico.

Jetzt geht es los - zweieinhalb Stunden Gleiten, Spaß und Lachanfälle!

10 Uhr - Eintauchen in Natur pur 

Um 10 Uhr stehe ich vor der Surfschule, an der mein Lehrer mich schon erwartet. Wir sind eine kleine Gruppe von acht Personen, die das Abenteur wagen wollen. Pierre gibt mir meinen Anzug und das Surfbrett, das speziell für Anfänger bestimmt ist. Dann klettern wir über die Düne, um zum Strand und zum Wasser zu kommen.   

Pierre zeigt auf die Reihe von Dünen, die dem Wind widerstehen, und erklärt uns, wie sie sich gebildet haben. Dann zeichnet er ein Schema in den Sand, um uns die Gefahren der Baïnen, der von der Brandung hervorgerufenen natürlichen Becken, die sich je nach den Gezeiten auffüllen oder entleeren und zwischen der Küste und den Sandbänken liegen, zu erläutern.

Danach ist es Zeit für ein bisschen Aktion!

10.30 Uhr - Ein paar Übungen zum Aufwärmen, dann geht es ins Wasser 

Einige Minuten werden noch für's Aufwärmen geopfert. Auf dem Programm stehen Springen, Rennen und Dehnübungen. Auf dem Sand üben wir, wie man auf das Brett steigt. Bis jetzt ist es ziemlich leicht! 

Noch ein paar Tipps zur Sicherheit, und wir stürzen uns ins Wasser. Am Anfang rät Pïerre, ganz nah am Ufer zu bleiben. Das Wasser geht mir bis zu den Oberschenkeln. So komme ich leicht auf das Brett, wenn eine Welle kommt. Dann liege ich auf dem Brett und übe, wie man auf den Wellen gleitet. Es scheint so leicht! Auf einmal gibt Pierre mir ein Zeichen: eine schöne Welle rollt an, ich soll ganz stark "paddeln"! Ich gleite an der Welle entlang, dann versuche ich aufzustehen, aber ich falle gleich wieder. Trotzdem - ist das schön!  

Endlich klappt es!  

Die Stimmung ist sehr gut - in unserer Gruppe haben wir in etwa das gleiche Niveau und auch das gleiche Alter. Alle lachen, wenn einer wieder ins Wasser plumpst. Pierre gibt Ratschläge, zeigt uns, wie wir uns auf dem Brett platzieren müssen, wann gepaddelt werden muß, und manchmal schiebt er auch ein Brett. Wir haben großes Glück, einen solchen Lehrer zu haben. 

Da kommt eine schöne Welle! Pierre sagt mir, daß ich ganz schnell paddeln soll, dann lasse ich mich von der Welle mitreißen und versuche aufzustehen ... und endlich stehe ich für ein paar Sekunden aufrecht auf meinem Brett!  Die anderen schreien und beneiden mich. 

Ein herrlicher Augenblick. Ich habe nur einen Gedanken - nochmal!  

12.45 Uhr - Ein deftiger Hamburger nach der Surf-Session

Der Surfkurs ist zu Ende. Eine warme Dusche erwartet uns in der Schule. Es hat mir so gut gefallen, daß ich mich entschließe, einen Kurs für Fortgeschrittene zu belegen - zwei Stunden pro Tag während fünf Tagen. Dank dieser Grundkenntnisse kann ich dann im nächsten Urlaub ganz allein surfen. 

Die anderen Surfschüler und ich beschließen, uns in der Hauptstraße von Houtin Plage einen Burger zu genehmigen. Das ist jetzt die richtige Belohnung ... 

14 Uhr - Die wohlverdiente Ruhepause

Nach der Anstrengung und der köstlichen Belohnung gönne ich mir diesen Nachmittag Farniente: Strand, Baden, Sonne tanken, Lesen, und ein großes Eis.

Kurz gesagt …URLAUB!

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